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Eudaimonie ArtikelBuch-Tipp: Alle Farben dieser Welt. Ein Märchenbuch . . . und noch ein Buch für die Seele Genauso wie "Farben der Wirklichkeit" und "Wieviele Farben hat die Sehnsucht" absolut berührende Geschichten! Im Unterschied zu den anderen sind in dem Buch manche Erzählungen trauriger, indem sie beschreiben, was aus uns wird wenn wir eben nicht "das Richtige aus Liebe" tun (z. B. wird in "Die zwei Apfelbäumchen"... Dieser ethische Begriff ist abgeleitet vom griechischen Wort Eudaimonie (ε�δαιμονία) und genannt eine von Sokrates begründete Lehre, die später von Demokrit und Aristoteles in unterschiedlicher Weise weitergeführt wurde.
"Eudaimonie" steht in dem Zentrum ihrer Tugendethik und gilt als höchstes Gut. Sie steht für sich selbst und ist nicht, wie andere Güter, lediglich Mittel zu dem Zweck. In dem Gegensatz zu anderen Gütern erstreben sie um ihrer selbstwillen. Sie ist, wie Aristoteles sagt, "das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das EndAbsicht des Handelns." (1097 b20).
AlAbsicht des menschlichen Daseins ist die Glückseligkeit (http://www.know-library.net/Nikomachische_Ethik#Gl.FCckseligkeit) ca. durch einen tugendhaften Lebenswandel erreichbar. Dieser wird von den täglichen Handlungen bestimmt. Handlungen werden anhand der Ziel bewertet, mit der sie vollzogen wurden. Eine Handlung ist dann ethisch Einwandfrei, wenn sie alAbsicht die eudaimonie hatte.
Am Ende des Lebens lässt sich Bilanz ziehen und feststellen, ob das Leben den Ansprüchen dieser Ethik genügt hat.
Die Übersetzung von Eudaimonie mit Begriffen wie "Glückseligkeit",
"gutem Leben" oder "Wohlbefinden" ist jedoch nicht ganz unproblematisch,
da dem ethischen Konzept "Eudaimonie" kein Wort in dem Deutschen entspricht:
- "Glückseligkeit" wie "Wohlbefinden" sind ein äußerst subjektive Begriff. Offenbar muss jeder selbst feststellen, ob sein Leben glücklich verläuft. Dies scheint wenig zu dem Aufbau einer allgemein gültigen Handlungsethik geeignet.
- Über das, was tugendhaft ist, und was nicht, herrscht keine Einigkeit. Während die einen eine Handlung für moralisch gut halten, ist sie für andere schlecht. Diese Uneinigkeit kann nicht überwunden werden, denn es gilt das als gut, was allgemein erstrebenswert ist, doch auch darüber lässt sich streiten.
Siehe auch Eudämonie, Glück
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